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SV Meppen Olé

Bis zur EM ist jetzt Sommerpause. Aber schon während der EM starten die Blauen mit der Vorbereitung für die neue Saison. Zeit, einen Blick auf den Testspielplan zu werfen.

Bis zu einer Pressemitteilung am gestrigen Nachmittag versprach dieser nur wenig Attraktivität. Da wurde uns Eintracht Braunschweig – bei allem Respekt – als „hochkarätiger“ Gegner angepriesen und das Derby gegen Paderborn im heimischen Stadion, bestimmt wieder begleitet von atemberaubenden 50 Fans aus Paderborn, als weiteres Highlight verkauft.

Klar, das Westfalenpokalfinale gegen Telgte umweht ein Hauch von Abenteuer und großer Bühne, letztlich ist es aber eher ein wertloses Pflichtspiel.

Der einzig wahre Höhepunkt wurde dann gestern bestätigt: Am 11. Juli trifft Arminia auf den SV Meppen! Meppen wird oft belächelt, ist aber kultiger Trendsetter auf diversen Gebieten. Bereits 1982 – lange bevor Arminia das Faxgerät erfand – kauften sich die Emsländer ihren ersten Anrufbeantworter, um den Ticketanfragen für eine ebenfalls sensationelle Weltpremiere Herr zu werden: Diego Armando Maradonna gab sich für sein allererstes Spiel auf europäischem Boden mit dem FC Barcelona in Meppen die Ehre! 18.000 Fans kamen – das restlos ausverkaufte Emslandstadion sah nie mehr so viele Zuschauer.

In den 90ern etablierte sich Meppen mit zunächst rein ehrenamtlich tätigen Vereinsvorständen und einer Mannschaft aus Halbprofis sogar für einige Jahre in der 2. Bundesliga! Ein Geschäftsmodell für Arminia?

Den jüngsten Meppener Erfolg darf sich Rene Wessels auf die Fahnen schreiben, der mit seinem wahrhaft traumhaftem 2:1 gegen Holstein Kiel für das Tor des Monats April nominiert wurde. Mehr Glamour für ein Testspiel geht nicht, oder?

Ein Wermutstropfen aber bleibt: Das heiß ersehnte Aufeinandertreffen soll in Fürstenau-Schwagstorf im Kreis Osnabrück stattfinden. Anrufbeantworter und Faxgeräte werden mit Weganfragen überquirlen.

Ob sich die Verantwortlichen mit dem Grün-Weiß Schwagstorf als Ausrichter einen Gefallen getan haben, ist also stark in Frage zu stellen. Zudem mit Blick auf die Vereinshymne der Grün-Weißen Ungemach droht. Dort heißt es u.A. :

 

Mohamed war ein Prophet, der von allen Farben was versteht,
und von all der schönen Farbenpracht, ja Farbenpracht,
hat er sich das Grün und Weiß herausgedacht.
Grün und Weiß ist die Natur, ja die Natur,
grün und weiß ist unsere Fußballgarnitur.

Vor etwa drei Jahren beauftragte der FC Schalke 04 aufgrund ähnlicher Sprachspagate zwischen Sport und Religion sogar Islamwissenschaftler damit, dass provokative Ausmaß der Vereinshymne „Blau und Weiß, wie lieb´ ich dich“ zu überprüfen. Polizei und Staatsschutz waren eingeschaltet. All das wäre finanziell weder für Meppen noch für Arminia zu stemmen.

Aus diesem Grund instrumentalisiere ich Blog5 und schlage als neuen Ausrichter den sympathischen TuS Haren und das Emsparkstadion vor. Dem Emsland eine Chance!

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"Geld schießt Tore" mal anders

Mario Jardel, 1999 und 2002 bester Torschütze Europas und stolzer Träger des „Goldenen Schuh“, sagte einst nach getaner Arbeit: „Tore schießen ist wie ein Orgasmus“. Mag man Studenten der Bielefelder Universität Glauben schenken, wäre eine Symbiose aus Arminia Bielefeld und dem bekanntesten Bielefelder Unternehmen Dr. Oetker genau das, was dem Tore schießen zuvorkommt. Damit wäre diese Partnerschaft vielleicht nicht der Höhepunkt, aber sie wäre langlebiger und ließe vermutlich viele Höhepunkte folgen. „Geld schießt Tore“ wäre demnach durch „Sex schenkt Orgasmen“ bestätigt. Eine einfache Logik.

(Audimax, Uni Bielefeld)

Im übrigen ist die Arminen-Brust für die neue Saison noch nicht vergeben. Noch ist Zeit. Bis dahin lebt der Traum vom Oetker-Kopf auf dem DSC-Trikot.

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In eigener Sache.

Neben vielen Bielefeldern und vielen Arminen hat auch Blog5 in den letzten Tagen inne gehalten und irgendwie versucht einen richtigen Umgang mit dem Hooligan-Überfall zu finden. Die Diskussionen werden weitergehen und Möglichkeiten, die  die Wahrscheinlichkeit der Wiederholung eines solchen brutalen Angriffs möglichst gering halten, werden weiterhin gesucht. In diesem Zusammenhang gab es gestern Abend auch ein Fan-Treffen auf der Alm, an dem ich auch den ein oder anderen "Blog5-Leser" bzw. -"Kommentierer" getroffen habe. Konstruktive Abende dieser Art, an denen auch miteinander statt nur übereinander gesprochen werden kann, sollen fortgesetzt werden, um bestenfalls einen gemeinsamen Output zu präsentieren.

Dieses Thema wird uns also weiterhin begleiten, zumal der Zustand des Werder-Fans zwar verbessert, aber immer noch kritisch ist.

Letztendlich steht jeder von uns Vorfällen wie diesen aber auch mit einer gewissen Ohnmacht gegenüber. Darum seht es uns nach, wenn nun wieder häufiger Lach- statt Sachgeschichten zu lesen sein werden. Ich weiß, dass der ein oder andere Text schon darauf wartet gepostet zu werden und wollte auf diesem Wege das Eis brechen. Danke.

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Schwarze Tage für die "Fanszene Bielefeld"

Noch am Samstag antwortete ich auf die SMS eines Freundes („Die Kölner zerlegen grad ihre Hütte“) damit, dass Vergleichbares bei Arminia ja nicht vorkommen würde und wir es verstünden mit Würde abzusteigen. Ich sah uns weit entfernt von Vorkommnissen wie vor Jahren im Gästeblock, als eine Bochumerin einem Arminia-Ordner auf den Kopf gesprungen ist , dem Überfall auf einen Gladbacher Fan-Bus oder die Zerlegung des eigenen Stadions aus nun wirklich niederen Beweggründen.

Es schwang immer eine Portion Stolz mit, wenn ich Auswärtigen erzählen durfte, dass die Fans von Arminia trotz der Pleitejahre immer noch starke Choreos präsentieren, eine größtenteils geschlossene Einheit sind und sich vor Allem aber benehmen können.

Mit dem feigen Überfall einiger Hooligans, die leider das DSC-Wappen trugen, ist all das nicht Geschichte, aber die Bielefelder Fanszene hat ihre Unschuld der letzten Jahre verloren. So wird auch der Pressesprecher der Polizei Bielefeld zitiert: „Das ist eine ganz neue Qualität, das haben wir in Bielefeld noch nicht gehabt“ (NW).

Ein 26-Jähriger kämpft seit Samstag Abend um sein Leben, nachdem ihm bereits am Boden liegend gegen den Kopf getreten wurde. In Zusammenhang mit dieser Tat werden wir Fans – ähnlich wie alle Kölner, Bochumer, Frankfurter oder Berliner Fans vor uns – in den wenig differenzierten Berichterstattungen in einen Topf geworfen. Auch wenn Arminia in einer Presseerklärung darum bittet von „Vorverurteilungen gegenüber der Bielefelder Fanszene abzusehen“, lassen sich Memos wie „Bielefelder prügeln Werder-Fan fast tot“ nicht mehr vermeiden. Da hilft es auch nicht, dass die Brutalos schon länger Stadionverbote hatten und bereits polizeibekannt waren.

Ich bin kein Verantwortlicher, der nun sensibel genug sein muss um im Namen Arminias die richtigen Worte zu finden, aber ich bin Fan von Arminia Bielefeld und befinde mich somit im weitesten Sinne mit den Tätern in der selben Gruppierung. Und als Fan schäme ich mich. Ich schäme mich für Leute, die mir fremd sind und immer fremd sein werden. Ich habe länger überlegt, ob man dieses Thema im Blog5 überhaupt anreißen sollte, aber neben all der schönen Flachserei rund um den DSC darf man die Augen an dieser Stelle nicht verschließen. Noch dazu bin ich persönlich besonders schockiert, da dieser Gewaltakt unmittelbar vor meiner Haustür stattfand.

Über ein gemeinsames Zeichen der Bielefelder Fans gegen Gewalt sollte man wirklich nachdenken.

Zunächst gilt es aber dem jungen Werder-Fan alle Daumen zu drücken, dass er überlebt.

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Was macht man am 1. Mai ?

Der Andrang heute (6.000  statt der erwarteten 3.000 Zuschauer gegen einen Sechstligisten! ) hat offensichtlich auch den DSC überrascht.

Die Soziologen unter den Wartenden vor den drei verbliebenen Kassenhäuschen hätten allerdings frühzeitig ein derartiges Aufkommen prognostiziert:

"Was machen die Leute denn auch am 1. Mai? Entweder sie gehen protestieren oder sie gehen saufen. Wenn Du da dann noch ´nen Stadion auf machst, wird dir die Hütte eingerannt."

Tja..  Das Interesse an Spielen wie diesem ist genauso schwer abzuschätzen wie der Zeitraum, den man einem Spätentschlossenen in der Warteschlange zumuten kann. Eines ist für mich jedoch klar: Der vorwürfige Vorschlag, "man hätte eben die Dauerkarte 20€ teurer machen sollen und dafür all die Kümmelspiele freigeben sollen", wäre zu Beginn der Saison kaum mehrheitsfähig gewesen...

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Scheine sammeln für Telgte

Ja, wer sagt´s denn?

Arminia  ist linientreu geblieben, hat seinen Bauerntrick perfektioniert und sich damit auch in der dritten Liga eine missgünstige Neidergemeinschaft geschaffen.

Diesmal winden sich die Babelsberger vor Wut: Ihre Freikarten-Aktion für Frauen im Spiel gegen uns wurde nicht genehmigt, ehe ausgerechnet Arminia eine Woche später 3500 Karten im Fanshop verjubeln darf. Wohl dem, der Sponsoren hat, die ihr Geld in dieses sympathische Schlupfloch des DFB-Regelwerks schmeissen.

Doch nicht nur im Schlupfloch, sondern auch "auf dem Rasen der SchücoArena liegt viel Geld" (Krämer). Einsammeln kann man es heute. Mit einem Sieg gegen den Sechstligisten (!) Bad Oeynhausen. Dem DFB-Pokaleinzug darf also nicht ernsthaft etwas im Wege stehen...

Und wenn am Mittwoch (19 Uhr) auch die Telgter Tölpel im Heimspiel gegen den SC Verl ihre Hausaufgaben machen, erwartet den Krombacher-Westfalenpokal ein brisantes Finale. Schließlich hat auch für die Münsterländer ein "Finale gegen irgendein Team aus Ostwestfalen so seinen Reiz" (Münsterländische Volkszeitung).

Auch irgendein Team aus Ostwestfalen hätte gegen irgendeinen Pokal aus den Händen irgendeines Dorfvereins nicht´s einzuwenden. Wir nehmen alles mit.

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Der Eigentorschütz

Wir haben über die dritte Liga und ihre Vorzüge und Langatmigkeiten ja schon häufiger sinniert. Einer ihrer Vorzüge ist, dass den Vereinen nicht genügend Geld für die Rundum-Sorglos-Betreuung ihrer Profis zur Verfügung steht. Auf Medienberater wird wohl jeder Drittligist verzichten. Und auch wenn ich den (natürlich völlig subjektiven) Eindruck gewonnen habe, dass die drittklassigen Kicker im Vergleich zu ihren besser bezahlten Artgenossen diese auch gar nicht nötig haben, schleichen sich dennoch vermeintliche Fauxpas ein, die aalglatten PR-Strategen Magenschmerzen bereiten könnten.

Einer dieser Fälle könnten die Zitate und Einblicke von Tom Schütz sein, die heute in Westfalenblatt und NW zu lesen waren: "Ich weiß gar nicht, ob ich das sagen soll: In voller Montur, mit Trikot und allem drum und dran haben wir die Bayern angefeuert" (NW).

Jetzt will er auch noch seinen Türkei-Urlaub verlegen, um beim CL-Finale dabei zu sein!

Damit nicht genug: »Ich bin von Kleinauf Bayern-Fan, habe viele Spiele dort gemacht und kenne noch die halbe Mannschaft von früher. Ich denke, da darf man schon mal mitfiebern.«“ (WB)

Darf man? OK, er darf. Der Mann ist tatsächlich bei den Bayern groß geworden und muss seinen Freunden Schweini, Thomas, Holger und Co nun zusehen wie sie den Cup gegen die Spielzerstörer von Chelsea London holen werden, während er selbst teilweise vor Amateur-Kulissen spielen muss. Noch dazu sind wir Arminen ja nicht aalglatt, sondern favorisieren Ecken, Kanten und die schonungslose Ehrlichkeit.

Niemand in Bielefeld wird jemals davon ausgegangen sein, dass die Spieler nachts in Arminia-Bettwäsche schlafen oder ihre Hunde aus Arminia-Näpfen schlabbern.

Für ein kleines schmeichelndes Bekenntnis zum DSC sollte dann aber doch noch Platz sein.

Pressegespräche nach Heimsiegen sind dafür doch Steilvorlagen! Die Journalisten spielten mit. Sie sprachen Schütz auf das Babelsberg-Spiel an. Jetzt wird´s kommen, dachte ich. Er wird in etwa so zitiert werden: „Wir wollen unbedingt gewinnen. Wir wollen die Adlerträger aus Telgte noch überholen. Das sind wir unseren tollen Fans schuldig!“

Und so lese ich weiter, voller Vorfreude: „Bei seiner Rückkehr ins Karl-Liebknecht-Stadion, wo Babelsberg im Abstiegskampf morgen (13.30 Uhr) dringend einen Sieg braucht, habe der DSC laut Schütz nichts zu verschenken.“ (WB)

Jetzt! Vorhang auf für das Bekenntnis! Aber denkste!

Schütz bleibt eisern unromantisch: „Für uns geht es ja auch noch um die Prämien. Und die möchten wir gern einsammeln, bevor es in den Urlaub geht.“ (WB)

Grmpfl !!!

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Was man gesehen haben muss: Stadion Alm, Bielefeld

Unter den von 11Freunde ausgemachten 99 Orten, die ein Fußballfan gesehen haben sollte, befindet sich unsere Bielefelder Alm.

Die Begründung der Jury, zu lesen in der 126. Ausgabe vom Mai 2012:

„Einst trampelten hier tausende Fans auf morschen Holzbohlen und das Stahlrohr der Osttribüne schwankte so bedenklich, dass die Bauaufsicht sie 1986 kurzerhand dichtmachte. Inzwischen dominieren, wie anderswo auch, Fertigbeton und Plastik. Wer jedoch an Spieltagen über die Rolandstraße in Richtung Stadion marschiert, den krächzenden Widerhall der Lautsprecheranlage zwischen den Häusern vernimmt und unvermittelt an der Melanchthonstraße das Stadion erblickt, begreift, was durch die Abwanderung der Stadien in die Gewerbegebiete und Randlagen verlorengegangen ist.“

Wer kann da widersprechen? Man darf auf signifikant veränderte Übernachtungszahlen der Bielefelder Hotels gespannt sein.

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Klassenerhalt mit Sprachfehler

Gesprochenen Dialekt in geschriebene Worte zu wandeln, ist immer eine schwierige Sache. Ich versuche es trotzdem, da dieses Happening von der verregneten Osttribüne erzählt werden muss.

Auswechslung bei Arminia, in normal kräftiger Lautstärke mit kleinen unregelmäßigen Unterbrechungen von Stadionsprecher Lothar Buttkus verkündet.

Von unten dreht sich ein Herr mit Jena-Schal um und ruft uns Arminen mit stereotypem Ossi-Dialekt zu: "Man vörstääht euern Stadionspreschar ja kaüm. Der hat ja ön Spraachfehlör oda söwas!"

Was alle dachten, wurde ausgesprochen. Die Antwort, die kommen musste, sie kam: "Ja, Junge! Du doch auch! Keiner versteht dich!"

Großes Gelächter, anschließend das Siegtor für Arminia. Ein schöner Tag!

Wer hätte den Klassenerhalt in der 3. Liga denn vor drei Jahren auch für möglich gehalten?

Bei Markus Freise habe ich gelesen: "So weit ist es mit Arminia gekommen: Einen vermiedenen Mißerfolg als Erfolg feiern. Naja. Ab heute nachmittag geht dann der Blick endlich wieder nach oben."

Der Blick kann nur nach oben gehen. Aber zurückgedacht an die Situation nach den ersten 10 Spielen und dem 0:5 in Unterhaching ist der Klassenerhalt dennoch als Erfolg zu werten. Also: Prost!

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Kein Glücksfeen-Aufmarsch in Babelsberg

Achtung! Dieser Beitrag darf von Fans, Spielern oder Verantwortlichen des SV Babelsberg 03 nicht gelesen werden bis Arminia der Klassenerhalt auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen ist!

Es ist ja nicht ausgeschlossen, dass Arminia die Sache wieder spannend macht. So wie wir Arminia kennen, muss man eigentlich davon ausgehen, dass es spannend bleibt und gegen Jena womöglich nicht gewonnen wird.

Und so bitte ich den Babelsbergern nur im Falle des Heimsieges  zuzurufen, dass es einen Bielefelder Ausweg aus ihrem Dilemma gibt. Die Filmstädter hatten geplant beim Spiel gegen Arminia mit einer Sonderaktion das Stadion vollzumachen: Frauen sollten kostenlosen Eintritt erhalten! Da die Partie allerdings am vorletzten Spieltag stattfindet und der DFB im Saisonendspurt keine Sonderaktionen zulässt, ist die Sache geplatzt.

Wir kennen das. Obwohl schon längst abgestiegen, war die Sonderaktion Rückrundendauerkarte Heimsieg-Garantie am letzten Spieltag der 2. Liga nicht mehr gültig. Die Folge-Folge-Folge-Folge-Tickets waren nur noch das Papier wert, auf das sie gedruckt wurden.

Dank Alpecin und einem perfiden Bauerntrick haben wir die Hütte trotzdem voll bekommen. 15000 Tickets wurden zunächst an Laborchef Dr.Klenk und Mitarbeiter ordentlich verkauft und erst danach verschenkt.

Die Babelsberger könnten sich also einen Sponsor suchen, der den Alpecin-Trick übernimmt. Sofern der Frauenbezug weiterhin gewährleistet sein soll, wäre man ja in der Nachbarschaft bei GZSZ und Co in besten Händen.

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